Brustverkleinerung

Mammareduktionsplastik

Bei einer Brustverkleinerung werden verhältnismäßig große Brüste verkleinert, die als überproportional empfunden werden, oder gesundheitliche Probleme verursachen.

Was ist eine Brustverkleinerung?

Das Volumen der Brust wird verringert und in einer harmonisch zum Körper passenden Form wiederhergestellt. Der Brustwarzenhof wird auf die gewünschte Größe verkleinert. Die ausgeprägte Vergrößerung der Brust bereitet vielen Frauen, oft schon seit der Pubertät, erhebliche Probleme. In zunehmendem Alter bereitet das Gewicht der Brust häufig gesundheitliche Beschwerden wie Muskelverspannungen mit begleitenden Rückenschmerzen. Eine Brustverkleinerung oder auch Mammareduktionsplastik genannt befreit von dieser Last.

Lesen Sie mehr >

Planung einer Brustverkleinerung

Es gibt sehr unterschiedliche Vorstellungen was eine ästhetische Brustform und Brustgröße ist. In einem ersten Beratungsgespräch sollten Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche äußern. Daraufhin werden wir Ihre Brust in sitzender Position untersuchen - die Hautbeschaffenheit, das Volumen, die Form und den Durchmesser der Brust, die Höhe und Beziehung zur Brustumschlagfalte ausmessen sowie deren Abstand zur Brustwarze. Danach erhalten Sie weitere Informationen über alternative Möglichkeiten, mögliche Risiken, unterschiedliche Schnittführungen, den Narbenverlauf, die Einnahme von Medikamenten gegen mögliche Entzündungen oder Schmerzen, das Absetzen von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinträchtigen können.

Durchführung einer Brustverkleinerung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Brustverkleinerung durchzuführen. Abhängig von der Größe der Brüste sind drei unterschiedliche Schnittführungen möglich:

  • Wellenförmige Schnittführung am Brustwarzenhof. Hierbei wird die überschüssige Haut entfernt, der Brustwarzenhof und das Brustvolumen verkleinert und geformt. Der Brustwarzenhof wird nach entsprechender Verkleinerung in die zuvor bestimmte Position gebracht, die Haut mit einer Spezialnahttechnik vernäht und verklebt. Mit dieser Technik haben Sie nach der Heilungsphase in der Regel eine unauffällige, unbedeutende Narbe.
  • I-Form bzw. Schlüsselloch-Form Schnittführung. Die zweite Möglichkeit ist ein Schnitt am Brustwarzenhof in Kombination mit einem zusätzlichen, längsverlaufenden Schnitt Richtung Brustumschlagfalte. Hierbei wird die überschüssige Haut entfernt, der Brustwarzenhof verkleinert, das Brustvolumen mit unterschiedlichen Techniken (medial-, lateral-, zentral-gestielt) verkleinert und geformt. Man spricht von einer „I-Form Schnittführung“, die in unserer Praxisklinik am häufigsten durchgeführt wird. Mit diesem Verfahren haben wir sehr gute Langzeitergebnisse, die Narben werden in der Regel blass und unauffällig.
  • Umgekehrte T-Schnittführung. Diese ähnelt der „I-Form“, hinzu kommt ein zusätzlicher Schnitt an der Brustumschlagfalte. Dieses Verfahren wird bei uns äußerst selten angewandt, da ein zusätzlicher Schnitt auch immer eine zusätzliche Narbe bedeutet.

Narkoseformen bei einer Brustverkleinerung

Die Brustverkleinerung wird in Allgemeinnarkose durchgeführt. Dadurch können wir in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie eine optimale Schmerztherapie garantieren. Diese Schmerztherapie beginnt bereits in der Vorbereitung der Operation und wird postoperative in unseren Praxisräumen fortgesetzt. Dies erlaubt, dass Sie nach einem kurzen postoperativen Klinikaufenthalt von einem Tag, unsere Klinik ohne große Schmerzen verlassen können.

Vorbereitung auf eine Brustverkleinerung

Sie werden im Vorfeld genau auf den Eingriff vorbereitet. Zu dieser Vorbereitung zählen unter anderem die Einnahme oder das Absetzen bestimmter Medikamente, Verhaltensregeln bezüglich des Essens und Trinkens. Durch das Einhalten dieser Anweisungen können Sie einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Operation und den Heilungsprozess nehmen. Allgemein empfehlen wir vor jeder Brustoperation - Brustverkleinerung, Bruststraffung oder Brustvergrößerung - die Durchführung einer Ultra-Schall-Untersuchung der Brüste und/oder Mammographie. Dies ist abhängig von Ihrem Alter, dem Zeitpunkt der zuletzt durchgeführten Vorsorgeuntersuchung oder evtl. familiärer Vorbelastungen.

Verhaltensmaßnahmen und Ablauf unmittelbar nach dem Eingriff

  • Sie müssen ca. 3-6 Wochen einen Spezial-Büstenhalter mit einer speziellen Bandage tragen.
  • Drainagen, die zur Absonderung von Wundflüssigkeiten dienen, werden in der Regel am nächsten Tag schmerzfrei entfernt.
  • Aufgrund unserer speziellen, ästhetischen Klebe-Naht-Technik entfällt eine Fadenentfernung.
  • Die Brust ist in den ersten Tagen nach der Operation geschwollen und die Haut kann etwas verfärbt sein.
  • Durch die Dehnung des Gewebes können besonders die Brustwarzen sehr berührungsempfindlich sein, was jedoch spätestens nach 4-6 Wochen abklingt.
  • Nach einer Bruststraffung bleiben die Narben immer sichtbar, sie werden aber in der Regel im Laufe der Zeit heller und unauffälliger. Sollten Sie zu vermehrter Narbenbildung neigen, kann eine Narbenkorrektur nötig werden.
  • Auf schwere körperlicher Arbeit, Sport und Saunieren muss in den ersten 6 Wochen nach der Operation verzichtet werden. Zudem wirken sich Rauchen und Alkoholgenuss während der Heilungsphase negativ auf das Ergebnis aus und sollten eingestellt werden.

Risiken bei einer Brustverkleinerung

Wird die Brustverkleinerung durch einen erfahrenen und qualifizierten Ästhetisch Plastischen Chirurgen durchgeführt, sind Komplikationen in der Regel sehr selten. Zu möglichen Komplikationen zählen:

  • Nachblutungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Form- und Volumenasymmetrie
  • Herabsetzung der Sensibilität an den Brustwarzen
  • Narbenhypertrophie

Kosten

Die Kosten der Behandlung werden nach zeitlichem Aufwand, der Narkoseform und einer evtl. Kombination mit anderen Eingriffen berechnet. Zudem sind die Kosten davon abhängig, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dürfen an dieser Stelle keine Kostenangaben veröffentlicht werden. Verbindliche Kostenaussagen sind aber auch erst nach einer persönlichen Beratung möglich. Gerne beantworten wir erste Fragen via eMail oder telefonisch.

Kontakt >

Vorher-Nachher Bilder

Der deutsche Gesetzgeber hat zum 01.04.2006 die Gesetzeslage geändert. Durch diese Gesetzesänderung fallen plastisch ästhetische Behandlungen unter das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Dies bedeutet, dass nach § 11 Nr. 5 b) HWG eine bildliche und vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwendung außerhalb der eigenen Praxisräume untersagt ist. Es ist uns jedoch rechtlich möglich, Ihnen im Zuge eines persönlichen Beratungsgesprächs zu Informationszwecken Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.