Bauchdeckenstraffung

Abdominoplastik

Bei der Bauchdeckenstraffung, auch Abdominoplastik genannt, wird überschüssige Haut und überschüssiges Fett entfernt, die Haut wird gestrafft, wodurch ein flacherer Bauch entsteht.

Was ist eine Bauchdeckenstraffung?

Eine Bauchdeckenstraffung, auch Bauchstraffung oder Abdominoplastik genannt, ist ein Eingriff, bei dem überschüssige Haut und Fettgewebe am Bauch entfernt werden, um anschliessend die Bauchwand zu straffen.

Nach Schwangerschaften, starken Gewichtsschwankungen oder genetischer Vorbelastung kommt es zu einer Erweiterung der Bauchdecke mit Dehnung der Muskeln, des Bindegewebes und der Haut. Die paarige gerade Bauchmuskulatur, die senkrecht über den Abdomen verläuft wird auseinander gedrückt (Diastase), wodurch eine Wölbung des Bauchs entstehen kann. Die störende überschüssige Haut unterhalb des Nabels wird in einem operativen Eingriff entfernt, beide senkrecht verlaufenden Muskelfächer in der Mittellinie mit einer Spezial-Nahttechnik gestrafft und der Nabel neu positioniert. Die endgültige Narbe kann individuell oberhalb der Schambehaarung angelegt werden, sodass sie später von Ihrer Unterwäsche oder Badebekleidung abgedeckt wird.

Eine ergänzende Liposkulptur/Fettabsaugung am Bauch, an der Taille, den Hüften und gelegentlich an der Innenseite der Oberschenkel kann bei einer Bauchdeckenplastik in erfahrenen Händen zu einer wesentlichen Verbesserung der Körperkontur führen.

In einem ausführlichen, persönlichen Beratungsgespräch klären wir Sie detailliert und umfassend auf. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Erwartungen konkretisieren, damit wir zusammen, die von Ihnen gewünschten Ziele erreichen können. Die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen ein erstes Verständnis für das operative Vorgehen erleichtern, Sie über mögliche Komplikationen aufklären und Ihnen ein Bild davon vermitteln, mit welchem postoperativen Ergebnis Sie rechnen können.

Planung einer Bauchdeckenplastik

Während der Erstuntersuchung werden wir das Volumen der Fettdepots an der vorderen und seitlichen Bauchwand feststellen und die Hautbeschaffenheit einschätzen. Aufgrund dieser Analyse zeigen wir Ihnen die sich bietenden Alternativen auf und klären sie genauestens über die jeweiligen Verfahren auf.

Ihre Vorstellungen und unsere fachliche Analyse werden während dieses Beratungstermins abgestimmt, um einen Operationsplan zu erstellen, der das für Sie beste Resultat erreicht.

Ihre Vorstellungen und unsere fachliche Expertise werden während eines Beratungstermins in Einklang gebracht, um einen Operationsplan zu erstellen, der das für Sie beste Resultat erreicht.

Durchführung der Operation

Man unterscheidet drei Typen von Bauchdeckensraffungen:

  • Vollständige Bauchdeckenstraffung
  • Modifizierte Bauchdeckenstraffung
  • Mini-Bauchdeckenstraffung

Bei der vollständigen Bauchdeckenstraffung wird ein relativ langer Hautschnitt knapp oberhalb der Schamhaare und ein zweiter, kleinerer um den Nabel gemacht. Die störende, überschüssige Haut wird entfernt, beide senkrecht verlaufenden Muskelfächer in der Mittellinie mit einer Spezial-Nahttechnik gestrafft und der Nabel neu positioniert.

Bei einer Modifizierten- oder einer Mini-Bauchdeckenstraffung ist der Hautschnitt wesentlich kürzer, der Schnitt um den Bauchnabel entfällt, da hier der Nabel nicht neu ausgerichtet werden muss. Das durch Schwangerschaft oder Gewichtsschwankungen gelockerte Bindegewebe (Fascia) wird zusammengenäht und somit gestrafft. Nach Entfernung der überschüssigen Haut wird die Wunde mit einer ästhetischen Nahttechnik verschlossen.

Sowohl die Vollständige-, Modifizierte- und Mini- Bauchstraffung bieten für Patienten mit schwacher Bauchmuskulatur und einer deutlichen Fettschürze eine sichtbare Verbesserung der Körperkontur. Dies wird sowohl durch die Straffung der Bauchwand als auch durch die Betonung der Taille erreicht. Die Narben bleiben sichtbar, werden aber im Laufe der Zeit unauffälliger. Da sie meist verdeckt unter den Dessous oder der Badekleidung liegen, sind sie normalerweise nicht zu sehen.

Die Kombination von Fettabsaugung/Liposkulptur und einer Bauchdeckenstraffung zeigt gute Ergebnisse. Bei ausreichend straffer Haut, erzielt die Fettabsaugung/Liposkulptur alleine auch ein gutes Ergebnis.

Narkoseformen bei einer Bauchdeckenstraffung

Eine Bauchstraffung wird in Allgemeinnarkose durchgeführt. Eine Miniabdominoplastik kann auch unter örtlicher Betäubung in Kombination mit einem Dämmerschlaf/Analgosedierung durchgeführt werden.

Vorbereitung auf einer Bauchdeckenstraffung

Sie werden im Vorfeld genau auf den Eingriff vorbereitet. Zu dieser Vorbereitung zählen unter anderem die Einnahme oder das Absetzen bestimmter Medikamente, Verhaltensregeln bezüglich des Essens und Trinkens.

Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Nieren- oder Lebererkrankungen, Gerinnungsstörungen, Medikamenteneinnahme wie Aspirin, Marcumar oder Cortison, aber auch spezifische Lebensgewohnheiten wie Rauchen und regelmässiger Alkoholgenuss müssen mit dem Arzt besprochen werden. Speziell das Rauchen muss mindestens vier Wochen vor einer Bauchdeckenstraffung eingestellt werden, um das Risiko einer Wundheilungsstörung zu vermeiden.

Durch das Einhalten dieser Anweisungen können Sie einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Operation und den Heilungsprozess nehmen.

Verhaltensmaßnahmen und Ablauf unmittelbar nach dem Eingriff

  • Während der ersten 4 Tage ist Ihre Bauchhaut zunehmend geschwollen.
  • Die Haut fühlt sich in den ersten Wochen taub an, was sich aber in den nächsten Monaten normalisiert.
  • Zur Unterstützung der Bauchwand müssen Sie für einige Wochen einen Kompressionsbody tragen.
  • Es ist zu empfehlen, in den ersten Tagen nach dem Eingriff in einer leicht gebeugten Haltung zu stehen und zu gehen, um die Bauchdecke zu entlasten.
  • Sportliche Aktivitäten so wie das Heben schwerer Gegenstände sind in den ersten 8-12 Wochen nach dem Eingriff nicht erlaubt.
  • Wenn Sie nach dem Eingriff ausgewogen essen und regelmäßig Ihren sportlichen Aktivitäten nachgehen, können Sie mit einem dauerhaften Ergebnis rechnen.

Risiken einer Bauchstraffung

Um nach einer Bauchdeckenplastik Komplikationen zu vermeiden, führen wir eine sehr sorgfältige Auswahl der Patienten durch, da nicht jeder für solch einen Eingriff geeignet ist. Vorab sollte Übergewicht abgebaut, ein Zielgewicht erreicht werden. Ein Alkohol- und Rauchverbot im Vorfeld der OP ist im Zuge der Risikominimierung zwingend einzuhalten. Die postoperative, stationäre Betreuung sowie genaue Verhaltensregeln ermöglichen einen komplikationsfreien Verlauf.

Wird der Eingriff durch einen erfahrenen und qualifizierten Ästhetisch Plastischen Chirurgen durchgeführt, sind Komplikationen in der Regel sehr selten und unbedeutend. Die Plastisch Ästhetische Praxisklinik Dr. Savas Uckunkaya hat mehr als 20 Jahre Erfahrung vorzuweisen. Durch diese langjährige Erfahrung, die Anwwendung moderner Techniken und ihre Weiterentwicklung, können wir die Operationsrisiken minimieren, das ästhetische Ergebnis deutlich verbessern, die Schwellungen und Schmerzen in der postoperativen Phase reduzieren. Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, wenn auch sehr selten, dass Komplikationen auftreten: Nachblutungen und Wundheilungsstörungen gehören zu möglichen Komplikationen. Da Wundheilungsstörungen häufig bei starken Rauchern auftreten, ist das Rauchen mindestens 4 Wochen vor und nach der Operation zu unterlassen.

Kosten

Die Kosten der Behandlung werden nach zeitlichem Aufwand, der Narkoseform und einer evtl. Kombination mit anderen Eingriffen berechnet. Zudem sind die Kosten davon abhängig, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dürfen an dieser Stelle keine Kostenangaben veröffentlicht werden. Verbindliche Kostenaussagen sind aber auch erst nach einer persönlichen Beratung möglich. Gerne beantworten wir erste Fragen via eMail oder telefonisch.

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Vorher-Nachher Bilder

Der deutsche Gesetzgeber hat zum 01.04.2006 die Gesetzeslage geändert. Durch diese Gesetzesänderung fallen plastisch ästhetische Behandlungen unter das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Dies bedeutet, dass nach § 11 Nr. 5 b) HWG eine bildliche und vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwendung außerhalb der eigenen Praxisräume untersagt ist. Es ist uns jedoch rechtlich möglich, Ihnen im Zuge eines persönlichen Beratungsgesprächs zu Informationszwecken Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.