Ohrkorrektur

Otoplastik/Otopexie

Eine Ohrkorrektur, auch Otoplastik oder Otopexie genannt, kann die Form, Position und Proportion des Ohres deutlich verbessern.

Die Otoplastik / Otopexie / Ohrkorrektur / Anlegen der Ohren

Die Ohrkorrektur, Otopexie, wird häufig durchgeführt, um stark abstehende Ohren anzulegen. Der Eingriff wird meist schon im Kindesalter und vor der Einschulung vorgenommen, um Hänseleien Gleichaltriger zuvorzukommen. Sind Eltern und Kind gleichermaßen überzeugt, ist ein früher Eingriff keine Schwierigkeit. Die Ohrkorrektur ist aber auch im Erwachsenenalter gut möglich und vom Ablauf her identisch.

Abgesehen von stark abstehenden Ohren werden im Rahmen einer Otoplastik häufig auch die Größe der Ohrläppchen, eine fehlende Faltung der Ohrmuschel, ein Gewebeschwund, sowie andere Defektzustände korrigiert.

Durchführung der Otopexie

Mit einem kleinen Schnitt hinter dem Ohr wird der Knorpel freigelegt, die Spannung durch einen weiteren Schnitt oder das Entfernen eines Knorpelstreifens gelöst. Das Areal wird neu modelliert, und danach mit speziellen, dauerhaft haltbaren Nähten fixiert.

Die Form und die Größe des Ohres kann mit einem kleinen Eingriff ambulant in einer Allgemeinnarkose oder in einem Dämmerschlaf in Kombination mit einer Lokalanästhesie korrigiert werden. Die gewählte Narkose hängt von Ihren Vorlieben, sowie vom Ausmaß des Eingriffs ab.

Vorbereitung auf die Operation

Sie werden im Vorfeld genau auf den Eingriff vorbereitet. Zu dieser Vorbereitung zählen unter anderem die Einnahme oder das Absetzen bestimmter Medikamente, Verhaltensregeln bezüglich des Essens und Trinkens. Wird ein Kind operiert, klärt der Operateur mit den Eltern genauestens alle spezifischen Fragen und informiert über die besonderen Verhaltensmaßnahmen und evtl. Risiken.

Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Nieren- oder Lebererkrankungen, Gerinnungsstörungen, Medikamenteneinnahme wie Aspirin, Marcumar oder Cortison, aber auch spezifische Lebensgewohnheiten wie Rauchen und regelmässiger Alkoholgenuss müssen mit dem Arzt besprochen werden. Speziell das Rauchen muss mindestens vier Wochen vor dem Eingriff eingestellt werden, um das Risiko einer Wundheilungsstörung zu vermeiden.

Durch das Einhalten dieser Anweisungen können Sie einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Operation und den Heilungsprozess nehmen.

Verhaltensmaßnahmen und Ablauf unmittelbar nach dem Eingriff

  • Nach einer Operation am Ohr wird ein Stirnband angelegt, das 4 Tage durchgängig getragen werden muss, danach weitere 5 bis 6 Wochen nur nachts, um versehentliche Verletzungen im Schlaf zu vermeiden.
  • Starke Schmerzen sind in der Regel nicht zu erwarten. Es wird jedoch ein schmerzlinderndes und abschwellendes Mittel verschrieben, um den Heilungsprozess zu unterstützen.
  • Nach zehn Tagen können die Fäden entfernt werden.
  • Sportliche Aktivitäten sind in dieser Zeit untersagt.
  • Auf schweren Ohrschmuck sollte im ersten postoperativen Monat verzichtet werden

Risiken einer Ohrkorrektur

Wird der Eingriff durch einen erfahrenen und qualifizierten Ästhetisch Plastischen Chirurgen durchgeführt, sind Komplikationen in der Regel sehr selten und unbedeutend. Die Plastisch Ästhetische Praxisklinik Dr. Savas Uckunkaya hat mehr als 20 Jahre Erfahrung vorzuweisen. Durch diese langjährige Erfahrung, die Anwendung moderner Techniken und ihre Weiterentwicklung können wir die Operationsrisiken minimieren, das ästhetische Ergebnis deutlich verbessern, die Schwellungen und Schmerzen in der postoperativen Phase reduzieren. Trotz allem besteht immer die Möglichkeit, wenn auch sehr selten, dass Komplikationen auftreten:

  • Asymmetrie
  • Hämatome
  • Infektionen
  • Wundheilungsstörungen

Sollte eine Infektion auf den Ohrknorpel übergreifen, muss eine sofortige antibiotische Behandlung einsetzen, um den Knorpel zu schützen.

In der Regel ist die Narbe auf der Rückseite des Ohres klein und unauffällig, jedoch kann sich hier in seltenen Fällen eine Narbenhypertrophie oder eine Narbenwucherung/ Keloid entwickeln. Eine Narbenkorrektur kann nach einiger Zeit vorgenommen werden.

Kosten

Die Kosten der Behandlung werden nach zeitlichem Aufwand, der Narkoseform und einer evtl. Kombination mit anderen Eingriffen berechnet. Zudem sind die Kosten davon abhängig, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dürfen an dieser Stelle keine Kostenangaben veröffentlicht werden. Verbindliche Kostenaussagen sind aber auch erst nach einer persönlichen Beratung möglich. Gerne beantworten wir erste Fragen via eMail oder telefonisch.

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Vorher-Nachher Bilder

Der deutsche Gesetzgeber hat zum 01.04.2006 die Gesetzeslage geändert. Durch diese Gesetzesänderung fallen plastisch ästhetische Behandlungen unter das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Dies bedeutet, dass nach § 11 Nr. 5 b) HWG eine bildliche und vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwendung außerhalb der eigenen Praxisräume untersagt ist. Es ist uns jedoch rechtlich möglich, Ihnen im Zuge eines persönlichen Beratungsgesprächs zu Informationszwecken Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.