Faltenbehandlung und Volumenaufbau mit Radiesse®

Der Wirkstoff in Radiesse® ist das Calcium-Hydroxylapatit. Calcium-Hydroxylapatit ist eine natürlich vorkommende Substanz, wie sie auch im Körper vorkommt. In der ästhetischen Medizin wird sie zum Volumenaufbau, insbesondere im Bereich der Wangen, des Jochbeins und auch der Hände, sowie zur Korrektur sehr tiefer Falten eingesetzt. Radiesse® wird mittels einer feinen Kanüle unter die Haut des zu behandelnden Areals injiziert und führt dort gezielt und unmittelbar zum Volumenaufbau. Neben dem sofort sichtbaren Volumeneffekt der Substanz soll auch eine Langzeitwirkung erzielt werden. Die enthaltenen Calzium-Mikrosphären sollen gezielt die körpereigene Kollagenproduktion stimulieren um für ein besseres Hautbild zu sorgen.

Für eine effektive Volumenbehandlung mit Radiesse® ist meist nur eine Sitzung notwendig. Diese dauert im Schnitt nicht länger als 30 Min. Der kosmetische Effekt ist nach der Injektion sofort sichtbar und hält bis zu 12 Monate und länger an. Starkes Rauchen oder ein sehr aktiver Stoffwechsel, z.B. durch viel Sport, beschleunigen den Abbau des Wirkstoffs. Radiesse® ist gut verträglich und wird vom Körper auf ganz natürliche Weise komplett wieder abgebaut. Das Behandlungsergebnis ist somit reversibel.

Die Praxisklinik Dr. Uckunkaya verwendet zur Unterspritzung und Faltenbehandlung, sowie in den anderen Behandlungsbereichen „Quality made in Germany“. Die zur Unterspritzung verwendeten Produkte weisen die CE-Zertifizierung auf, d.h., alle grundlegenden europäischen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen werden eingehalten. Dies beinhaltet zudem eine Überprüfung der Produkte durch unabhängige Stellen.

Häufige Anwendungsbereiche von Radiesse®

  • Jochbein
  • Wange/Hohlwange
  • Nasolabialfalten
  • Marionettenfalten
  • Mentolabialfalten (Kinnfalte)
  • Kinn- und Unterkieferkontur
  • Nasenrücken
  • Ohrläppchen
  • Handrücken

Hier zu den Behandlungsarealen!

Verhaltensmaßnahmen vor der Behandlung

Um an der Injektionsstelle einen Bluterguss zu vermeiden, sollten vor der Behandlung blutverdünnende Mittel wie Aspirin®, Marcumar®, Plavix®, Heparin oder Ibuprofen enthaltende Medikamente abgesetzt werden. Informieren Sie sich darüber bei Ihrem behandelnden Arzt.

Verhaltensmaßnahmen unmittelbar nach der Behandlung

    • Durch anschließende Kühlung der Behandlungsareale können leichte Schwellungen reduziert werden. Leichte Schwellungen und Rötungen der behandelten Areale sind jedoch normal und sollten keine Beunruhigung auslösen.
    • Falls gewünscht, kann vorsichtig Make-up aufgetragen werden, um eventuell kleine auftretende Hämatome um die Einstichstelle zu kaschieren. Diese sollten nach ein bis zwei Tagen vollständig verschwunden sein.
    • In den ersten Tagen fühlt sich die behandelte Stelle fester an, wird jedoch nach und nach weicher, so dass das finale Behandlungsergebnis schnell erreicht wird.
    • Starker Druck oder Reibung sollten unmittelbar nach der Behandlung vermieden werden.
    • Sie können Ihren gewohnten Alltagsbeschäftigungen nachgehen.
    • Eine Woche sollten Sonnenbäder, Solarium, Sauna sowie Gesichtsmassagen vermieden werden.
    • Intensive sportliche Aktivitäten sollten ausgesetzt werden, da diese den Stoffwechsel anregen und den Abbau des Volumen-Fillers vor Eintritt des Behandlungsergebnisses fördern könnten.
    • Sollten die Hände behandelt worden sein, so sollten diese hoch gelagert werden und die Hände belastende Tätigkeiten zunächst auf ein Minimum zurückgefahren werden.

Kosten

Die Kosten der Behandlung werden nach zeitlichem Aufwand, der Narkoseform und einer evtl. Kombination mit anderen Eingriffen berechnet. Zudem sind die Kosten davon abhängig, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dürfen an dieser Stelle keine Kostenangaben veröffentlicht werden. Verbindliche Kostenaussagen sind aber auch erst nach einer persönlichen Beratung möglich. Gerne beantworten wir erste Fragen via eMail oder telefonisch.

Kontakt >

Vorher-Nachher Bilder

Der deutsche Gesetzgeber hat zum 01.04.2006 die Gesetzeslage geändert. Durch diese Gesetzesänderung fallen plastisch ästhetische Behandlungen unter das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Dies bedeutet, dass nach § 11 Nr. 5 b) HWG eine bildliche und vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwendung außerhalb der eigenen Praxisräume untersagt ist. Es ist uns jedoch rechtlich möglich, Ihnen im Zuge eines persönlichen Beratungsgesprächs zu Informationszwecken Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.

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Weitere Behandlungen:

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Eigengewebe

Botox®