Bruststraffung

Mastopexie

Bei einer Bruststraffung wird die Brust unter anderem durch die Entfernung überschüssiger Haut gestrafft und remodelliert um ihr wieder ein jugendlicheres Erscheinungsbild zu geben.

Was ist eine Bruststraffung?

Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften, Stillphasen und allgemeine Alterungsprozesse führen zu einer veränderten Elastizität der Haut und des Bindegewebes, somit häufig auch zu einer Beeinträchtigung der Form und des Aussehens der Brust. Ist noch ausreichendes Brustvolumen vorhanden, aber eine stärkere Erschlaffung eingetreten, genügt es, durch eine Bruststraffung die Brustform und Brustposition zu modellieren. Hat sich das Brustvolumen im Laufe der Jahre verringert, besteht die Möglichkeit dieses mit einem Brustimplantat in Kombination mit einer Bruststraffung zu formen.

Es handelt sich hier um einen operativen Eingriff, der aufgrund der hohen Individualität der Patienten häufig variiert. Die Schnitttechnik sowie die Lage, Größe und Form der Implantate sind variabel und abhängig von Ihren persönlichen Vorstellungen. Ihre Vorstellungen und unsere fachliche Analyse werden während eines Beratungstermins in Einklang gebracht, um einen Operationsplan zu erstellen, der das für Sie beste Resultat erreicht.

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Planung einer Bruststraffung

Es gibt sehr unterschiedliche Vorstellungen was eine ästhetische Brustform und Brustgröße ist. In einem ersten Beratungsgespräch sollten Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche äußern. Daraufhin werden wir Ihre Brust in sitzender Position untersuchen - die Hautbeschaffenheit, das Volumen, die Form und den Durchmesser der Brust, die Höhe und Beziehung zur Brustumschlagfalte ausmessen sowie deren Abstand zur Brustwarze.

Erscheint ein Brustimplantat zum Volumenausgleich sinnvoll, gilt es das für sie optimale Implantat zu wählen. Es gibt sehr unterschiedliche Implantatformen und -größen. Die für Sie geeigneten Brustimplantate werden Ihnen nach genauer Überlegung und Vermessung Ihrer Brustbasis und dem ausgerechneten Profil Ihrer zukünftigen Brust von uns empfohlen. Danach erhalten Sie weitere Informationen über Alternativen, mögliche Risiken, unterschiedliche Schnittführungen, den Narbenverlauf, die Einnahme von Medikamenten gegen mögliche Entzündungen oder Schmerzen, das Absetzen von Medikamenten, die z.B. die Blutgerinnung beeinträchtigen können.

Eine Bruststraffung, sog. Mastopexie, ist angebracht, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, da eine erneute Schwangerschaft sowohl den Hautmantel als auch die Brustdrüsen wieder dehnen und eine erneute Veränderung bedeuten würde.

Bruststraffung mit Eigengewebe

Der Transfer von Eigengewebe in Form von Fettgewebe kann bei geringer Erschlaffung der Brüste ein gutes Resultat erbringen. Bei stärkerer Erschlaffung der Brüste muss die überschüssige Haut entfernt werden. Die Brust muss geformt und der Brustwarzenhof neu positioniert werden. Entspricht das vorhandene Volumen der Brust nicht der gewünschten Körbchengröße, kann es mit einem individuellen Brustimplantat ergänzt werden.

Durchführung der Bruststraffung

Wie beschrieben kann je nach Indikation und Ihren persönlichen Wünschen zusätzlich ein Implantat zum Volumenaufbau verwendet werden. Ein von den Patientinnen häufig als zu groß oder unästhetisch empfundener Warzenhof kann in dieser Operation verkleinert werden.

Diese Entscheidungen, sowie die Hautbeschaffenheit haben Einfluss auf die operative Schnittführung. Es werden drei Schnittführungen unterschieden:

  • Wellenförmige Schnittführung am Brustwarzenhof. Hierbei wird die überschüssige Haut entfernt, der Brustwarzenhof verkleinert, das Brustvolumen evtl. mit einem entsprechenden Brustimplantat ergänzt. Die vorhandenen Brustdrüsen werden auf dem Implantat geformt, der Brustwarzenhof nach einer entsprechenden Verkleinerung in die zuvor bestimmte Position gebracht, die Haut mit einer Spezialnahttechnik vernäht und verklebt. Mit dieser Technik haben Sie nach der Heilungsphase eine unauffällige, unbedeutende Narbe.
  • Die zweite Möglichkeit ist ein Schnitt am Brustwarzenhof in Kombination mit einem zusät zlichen, längsverlaufenden Schnitt Richtung Brustumschlagfalte. Man spricht von einer „I-Form Schnittführung“, die in unserer Praxisklinik am häufigsten durchgeführt wird. Mit diesem Verfahren haben wir sehr gute Langzeitergebnisse, die Narben werden in der Regel blass und unauffällig.
  • Umgekehrte T-Schnittführung. Diese ähnelt der „I-Form“, hinzu kommt ein zusätzlicher Schnitt an der Brustumschlagfalte. Dieses Verfahren wird bei uns äußerst selten angewandt, da ein zusätzlicher Schnitt auch immer eine zusätzliche Narbe bedeutet.

Ist der Grad der Erschlaffung gering, so kann eine Straffung allein durch eine Brustvolumervergrößerung erreicht werden, d.h. ohne dass ein Hautüberschuss entfernt werden muss. In diesem Fall kann der Eingriff minimal-invasiv durch die Brustumschlagfalte oder durch eine Axilläre Schnittführung unterhalb des Arms durchgeführt werden.

Alle Operationsverfahren werden Ihnen im Zuge eines persönlichen Beratungsgesprächs erläutert. Unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche und unserer fachlichen Kompetenz erstellen wir zusammen einen Operationsplan.

Durch eine Bruststraffung lässt sich der Alterungsprozeß der Haut nicht aufhalten.

Dennoch können Sie davon ausgehen, dass der Erfolg einer Bruststraffung über Jahre anhaltend ist, solange es zu keinen starken Gewichtsschwankungen oder einer erneuten Schwangerschaft kommt. Sollte sich im Laufe der Jahre Ihre Brustform durch den Alterungsprozess, eine erneute Schwangerschaft oder Gewichtsschwankungen verändern, kann eine Bruststraffung ohne große Probleme und ohne zusätzlicheNarben wiederholt werden.

Narkoseformen bei einer Bruststraffung

Die Bruststraffung wird in Allgemeinnarkose durchgeführt. Dadurch können wir in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie eine optimale Schmerztherapie garantieren. Diese Schmerztherapie beginnt bereits in der Vorbereitung der Operation und wird postoperative in unseren Praxisräumen fortgesetzt. Dies erlaubt, dass Sie nach einem kurzen postoperativen Klinikaufenthalt von einem Tag, unsere Klinik ohne große Schmerzen verlassen können.

Vorbereitung auf eine Bruststraffung

Sie werden im Vorfeld genau auf den Eingriff vorbereitet. Zu dieser Vorbereitung zählen unter anderem die Einnahme oder das Absetzen bestimmter Medikamente, Verhaltensregeln bezüglich des Essens und Trinkens.

Durch das Einhalten dieser Anweisungen können Sie einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Operation und den Heilungsprozess nehmen.

Allgemein empfehlen wir vor jeder Brustoperation - Brustverkleinerung, Bruststraffung oder Brustvergrößerung - die Durchführung einer Ultra-Schall Untersuchung der Brüste und/oder Mammographie. Dies ist abhängig von Ihrem Alter, dem Zeitpunkt der zuletzt durchgeführten Vorsorgeuntersuchung oder evtl. familiärer Vorbelastungen.

Verhaltensmaßnahmen und Ablauf unmittelbar nach dem Eingriff

  • Sie müssen ca. 3-6 Wochen einen Spezial-Büstenhalter mit einer speziellen Bandage tragen.
  • Drainagen, die zur Absonderung von Wundflüssigkeiten dienen, werden in der Regel am nächsten Tag schmerzfrei entfernt.
  • Aufgrund unserer speziellen, ästhetischen Klebe-Naht-Technik entfällt eine Fadenentfernung.
  • Die Brust ist in den ersten Tagen nach der Operation geschwollen und die Haut kann etwas verfärbt sein.
  • Durch die Dehnung des Gewebes können besonders die Brustwarzen sehr berührungsempfindlich sein, was jedoch spätestens nach 4-6 Wochen abklingt.
  • Nach einer Bruststraffung bleiben die Narben immer sichtbar, sie werden aber in der Regel im Laufe der Zeit heller und unauffälliger. Sollten Sie zu vermehrter Narbenbildung neigen, kann eine Narbenkorrektur nötig werden.
  • Auf schwere körperlicher Arbeit, Sport und Saunieren muss in den ersten 6 Wochen nach der Operation verzichtet werden. Zudem wirken sich Rauchen und Alkoholgenuss während der Heilungsphase negativ auf das Ergebnis aus und sollten eingestellt werden.

Risiken bei einer Bruststraffung

Wird die Bruststraffung durch einen erfahrenen und qualifizierten Ästhetisch Plastischen Chirurgen durchgeführt, sind Komplikationen in der Regel sehr selten.

Zu möglichen Komplikationen zählen:

  • Nachblutungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Form- und Volumenasymmetrie
  • Herabsetzung der Sensibilität an den Brustwarzen
  • Narbenhypertrophie

Kosten

Die Kosten der Behandlung werden nach zeitlichem Aufwand, der Narkoseform und einer evtl. Kombination mit anderen Eingriffen berechnet. Zudem sind die Kosten davon abhängig, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dürfen an dieser Stelle keine Kostenangaben veröffentlicht werden. Verbindliche Kostenaussagen sind aber auch erst nach einer persönlichen Beratung möglich. Gerne beantworten wir erste Fragen via eMail oder telefonisch.

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Vorher-Nachher Bilder

Der deutsche Gesetzgeber hat zum 01.04.2006 die Gesetzeslage geändert. Durch diese Gesetzesänderung fallen plastisch ästhetische Behandlungen unter das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Dies bedeutet, dass nach § 11 Nr. 5 b) HWG eine bildliche und vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwendung außerhalb der eigenen Praxisräume untersagt ist. Es ist uns jedoch rechtlich möglich, Ihnen im Zuge eines persönlichen Beratungsgesprächs zu Informationszwecken Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.